Shelter von Bang on a Can im E-Werk

Published:
19 November 2015
Die Holst-Sinfonietta und Klaus Simon beschließen die Hommage an Bang on a Can mit der Freiburger Erstaufführung von »Shelter«, einem Oratorium für drei Soprane und großes Ensemble.

Mit diesem Konzert im E-Werk Freiburg, das von SWR2 mitgeschnitten wird, gibt gleichzeitig auch das aus den renommierten Sopranistinnen Lena Kiepenheuer, Svea Schildknecht und Catriona Bühler formierte Trio LandSCaping sein offizielles Debüt.

Shelter (2005) ist die dritte Gemeinschaftsarbeit des New Yorker Komponistenkollektiv Bang on a Can (Michael Gordon, David Lang, Julia Wolfe). Wie schon bei den Vorgängern The Carbon Copy Building (1999) und Lost Objects (2001) handelt es sich dabei prinzipiell um ein Bühnenwerk, wobei in diesem Fall eher die Nähe zum Oratorium gesucht wird als zur Oper. Der Text der New Yorker Lyrikerin Deborah Artman besteht aus sieben Gedichten höchst unterschiedlicher Länge, die alle das Thema Heim, Haus, Geborgenheit und Schutz reflektieren (all dies sind Bedeutungsebenen des englischen Begriffs „shelter“). Besetzt ist Shelter für drei Frauenstimmen und ein großes Ensemble, welches neben den klassischen Instrumenten auch einige typische Rockmusikinstrumente wie E-Gitarre, E-Bass und Drum Set enthält und zudem komplett elektronisch verstärkt wird.

Weitere Informationen zu beiden Produktionen sowie allen Terminen und Mitwirkenden finden sich hier: The Carbon Copy Building und Shelter.

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