Sirin Kilic

Mezzosopran

Şirin Kiliç wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Towako Sato-Schöllhorn. Nach dem Diplom 2008 debütierte sie an der Oper Bremen als Sibel in der deutschlandweit beachteten Uraufführung der Oper Gegen die Wand von Ludger Vollmer. Weitere Partien an der Oper Bremen waren Zerlina (Don Giovanni), Graf Orlowsky (Die Fledermaus), Hänsel (Hänsel und Gretel), Tisbe (La Cenerentola), Zweite Dame (Die Zauberflöte) und viele weitere. Am Theater Hildesheim gastierte sie außerdem 2011 sehr erfolgreich als Cherubino (Le nozze di Figaro). Für die Uraufführung von Moritz Eggerts Zeitoper All diese Tage kehrte sie 2012 an die Oper Bremen zurück.

Seit 2012 arbeitet Şirin Kiliç freischaffend. Am Nationaltheater Mannheim war sie in verschiedenen Produktionen zu hören, so 2014 in Purcells The Tempest (Regie: Calixto Bieito). Im gleichen Jahr sang sie die Partie der Bradamante in Händels Alcina bei den Opernfestspielen Chiemgau Gut Immling sowie die Sibel in Ludger Vollmers Gegen die Wand am Theater Freiburg. In dieser Rolle gab sie auch ihr Debüt an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / Duisburg; auch debütiere sie in diesem Jahr am Badischen Staatstheater Karlsruhe in der Hauptolle in L'enfant et les sortilèges.

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Sommer 2015 war sie im selben Jahr an der Oper Bremen in der Zauberflöte zu Gast. 2016 sang sie die Rosina in Aderholds Orlando am Staatstheater Braunschweig. Am Theater Freiburg wird sie im Januar 2017 in der Uraufführung von Ludger Vollmers Oper Crusades mtiwirken.

Neben ihren Opernverpflichtungen beschäftigt sie sich auch intensiv mit dem deutschen Kunstlied. So ist sie gemeinsam mit ihrer Liedduo-Partnerin, ihrer Schwester Asli Kiliç, in Liederabenden in ganz Deutschland zu hören.

Weitere Informationen: www.sirinkilic.de

  
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