Vera Hiltbrunner

Sopran

Die Berner Sopranistin Vera Hiltbrunner erhielt 2013 ihren Bachelorabschluss in klassischem Gesang an der Hochschule für Musik FHNW Basel und schloss im Jahr 2016 ihr Master-Studium in Performance an der Fontys Hogeschool voor de Kunsten in Tilburg (NL) ab. 
Vera Hiltbrunner war Stipendiatin der Hans Huber-Stiftung (Basel) und der Stiftung Lyra (Zürich). 
2019/2020 hat sie ihr Rollendebüt als Despina in Così fan tutte (W. A. Mozart) im Cuvilliés-Theater München gegeben - eine Produktion der Kammeroper München. 

Die junge Sängerin und Darstellerin tritt in der Schweiz und in Europa regelmässig als Solistin und Ensemble-Sängerin in Konzerten und Opernproduktionen auf. So sang sie 2018 im Rahmen des Atélier lyrique Génération Baroque die Rolle des Cupido, in Reinhard Keisers Oper „Diana ou la vengeance de Cupido“ und gab im selben Jahr ihr Rollendebüt als Miles in Benjamin Britten's „The Turn of the Screw“ in Amsterdam und Den Haag.
In der Saison 2016/2017 verkörperte sie die Olympia (J. Offenbachs) in Dr. Miracle’s Last Illusion (Opera2day, Assen (NL)), und debütierte als Adele in der Fledermaus an der Stadsschouwburg & Philharmonie Haarlem (NL). 
2016 trat sie am Edinburgh Fringe Festival auf, wo sie unter der Regie von Sebastian Ukena in der erfolgreichen Monolog-Oper The Diary of Anne Frank (G. Frid, 1968) die Rolle der Anne interpretierte.

Als Solistin gestaltete Vera Hiltbrunner unter anderem folgende Werke mit: Tra le Fiamme (G. F. Händel), Carmina Burana (C. Orff), Missa in Angustiis (J. Haydn), Oratorio de Noël (Saint-Saëns), Stabat Mater (Pergolesi), Ein Sommernachtstraum & Hör mein Bitten (Mendelssohn), Miserere (Allegri) und Himmelfahrtsoratorium BWV 11 sowie Messe in A-Dur BWV 234 (J.S. Bach).

Zusammen mit der Holst-Sinfonietta und der Black Forest Percussion Group trat sie 2019 in Steve Reichs Jahrhunderwerk „Music for 18 Musicians“ auf, wo sie den Part der Voice 1 sang.

Die Sopranistin ist Mitbegründerin des Ensemble La Casella, welches sich der Musik des italienischen Frühbarock widmet und die Klangwelten des Zusammenspiels von Zink und Sopran erforscht. Das Ensemble La Casella schlägt dabei auch Brücken zur Neuen Musik.

Foto: Marleen Dalhuijsen

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